Diese Schottergrube hat was ganz spezielles ...Nicht nur das enorme Nahrungspotential welches den Fischen geboten sind sondern auchihr launisches Verhalten.Hier muss Man(n) sein ganzes Können ausspielen um ans Ziel zu kommen.
Samstag, 4. September 2010
Die launische Diva ...
Auch bekannt unter dem Namen „Virgin Lake“ ist eine Schottergrube in Österreich, nahe Tulln, welche schwer zu befischen ist. Mit einer max. Tiefe von 9 Meter und vielen Features, hat sie ein sehr interessantes Gesicht.
Nicht die vielen Unebenheiten oder der enorme Krautwuchs machen diese Schottergrube zu einer echten Herausforderung.
Es ist das Naturnahrungsaufkommen in diesem Gewässer, was einem Fischer hier
schon einiges an Überlegung kostet um einen Fisch zu fangen.Jeder Krauthalm hier ist mit hunderten von Dreikantmuscheln bestückt.
Das heißt der Karpfen fühlt sich hier wie im Selbstbedienungladen, er braucht sich nur vor die Krautfelder stellen und die Muscheln runter pflücken.
Die richtige Futtertaktik und vor allem auch das richtige Futter spielt hier, meiner Meinung nach, eine große Rolle.
Auf unser eingebrachtes Futter ist der Karpfen in diesem Gewässer sicher nicht angewiesen.
Wir können ihm nur einen Nachtisch servieren, dem er nicht wiederstehen kann.
Ich bevorzuge an diesem Gewässer kleine Boilies. Meine Wahl war Dragonblood in 14mm. Die Boilies hatte ich, am Gewässer angekommen, in einem Kübel mit einem Amino Stim gesoakt.
Unser Köder muss eine besondere Lockwirkung auf den Karpfen haben. Das sind meine Gedanken und ich glaube ich liege nicht schlecht damit.
Weiters versuchte ich meine Montagen so natürlich wie nur möglich aussehen zu lassen. Ich habe für diese Schottergrube eigene Krautbleie, welche sich der Umgebung sehr gut anpassen
Es ist das Naturnahrungsaufkommen in diesem Gewässer, was einem Fischer hier
schon einiges an Überlegung kostet um einen Fisch zu fangen.Jeder Krauthalm hier ist mit hunderten von Dreikantmuscheln bestückt.
Das heißt der Karpfen fühlt sich hier wie im Selbstbedienungladen, er braucht sich nur vor die Krautfelder stellen und die Muscheln runter pflücken.
Die richtige Futtertaktik und vor allem auch das richtige Futter spielt hier, meiner Meinung nach, eine große Rolle.
Auf unser eingebrachtes Futter ist der Karpfen in diesem Gewässer sicher nicht angewiesen.
Wir können ihm nur einen Nachtisch servieren, dem er nicht wiederstehen kann.
Ich bevorzuge an diesem Gewässer kleine Boilies. Meine Wahl war Dragonblood in 14mm. Die Boilies hatte ich, am Gewässer angekommen, in einem Kübel mit einem Amino Stim gesoakt.
Unser Köder muss eine besondere Lockwirkung auf den Karpfen haben. Das sind meine Gedanken und ich glaube ich liege nicht schlecht damit.
Weiters versuchte ich meine Montagen so natürlich wie nur möglich aussehen zu lassen. Ich habe für diese Schottergrube eigene Krautbleie, welche sich der Umgebung sehr gut anpassen
Das Krautblei sieht aus, als wäre es ein Bündel aus Krautfäden und verschmiltzt sehr gut mit dem natürlichen Krautwuchs.
Dieses Jahr wurde hier noch kein einziger Fisch gefangen und genau das war der Grund, warum ich unbedingt eine Nacht in aller Ruhe unter der Woche an diesem Gewässer verbringen wollte.
Den erlösenden Biss bekamm ich in den Morgenstunden auf zwei 14mm Dragonblood Boilies, welche ich im Ufernahen Bereich direkt an die Schilfkante abgelegt hatte.
Ich hatte beim Suchen meiner Plätze genau an dieser Stelle vermehrte Frasslöcher gefunden und hoffte auf einen erneuten Besuch der Karpfen.
Gefangen wurde dieser wunderbare Schuppi auf zwei 14mm Dragonblood Boilies.

with respect for nature
Hannes
Dieses Jahr wurde hier noch kein einziger Fisch gefangen und genau das war der Grund, warum ich unbedingt eine Nacht in aller Ruhe unter der Woche an diesem Gewässer verbringen wollte.
Den erlösenden Biss bekamm ich in den Morgenstunden auf zwei 14mm Dragonblood Boilies, welche ich im Ufernahen Bereich direkt an die Schilfkante abgelegt hatte.
Ich hatte beim Suchen meiner Plätze genau an dieser Stelle vermehrte Frasslöcher gefunden und hoffte auf einen erneuten Besuch der Karpfen.
Gefangen wurde dieser wunderbare Schuppi auf zwei 14mm Dragonblood Boilies.
with respect for nature
Hannes
Mittwoch, 1. September 2010
Zwuck und Daniel am Virgin Lake!
So Leute nun zu meinem Bericht:
Ich kam um 2 Uhr am Teich an und braute mein Tackle in Ruhe auf.
Auf Grund des Hochwassers musste ich das Pod ins Wasser stellen (auf das komme ich später noch zurück)
Nun stand alles und die Ruten waren auch schonhergerichtet und beködert.
Wenige Augenblicke später kam mein Angelpartner Daniel und wir drehten eine Runde mit dem Boot und suchten Spots.
Eine Rute legte ich auf der Seite gegenüber ab. Dieser Spot war deswegen sehr interressant weil, er steil abfiel und in ca. 2 Metern Tiefe gerade war. Es waren auf dem geraden grund ca. 2 Meter Krautfrei und nach diesen 2 Metern nur noch Kraut.
Der 2 Spot war ein Plateu welches aus 8 Meter Tiefe auf 2-3 Meter herausragte. Dieser Spot sah für mich viel versprechender aus.
Daniel legte auch eine Rute auf der Visavi Seite aus nur ca 15 meter von meinen Spot entfernt.
Und die andere auf ca. 120 Meter Entfernung auf einen 1x1 großen Krautfreien Fleck.
Nach ca. 1. Stunde loten waren wir dann fertig und brachten die Ruten raus. Dann kam auch der Hannes mit seinem Sohn und wir gesellten uns mit ihnen zur Hütte.
Um ca. 11 Uhr gingen wir dann schlafen knapp bevor mit die Augen zufielen ein sehr zaghafter Biss, raus, Rute aufgenommen und er war im Kraut. Ich entschied mich vom dem Fisch Druck zu machen doch das war ein Fehler und ich drillte nur noch Kraut an die Oberfläche.
Wieder Rute raus, ab ins Zelt und ein paar Stündchen schlafen, doch dem war nicht so und ca. 40 Minuten später ein Vollrun der extra Klasse.
(Selber Spot auf der Visavi Seite) Ich nahm die Rute auf der Fisch nahm 10 Meter Schnur und war im Kraut. Ich entschied mich nur die Schnur auf Spannnung zu halten. Endlich war es soweit, nach 200 Meter Ruderei waren wir über dem Fisch und jetzt begann der ganze Spaß. Ich pumpte den Fisch fast bis zur Oberfläche als er das Bppt nochmal 15 Meter weit am Ufer entlang zog. Ich knallte die Bremse ab diesem Zeitpunkt komplett zu, da bald einige Hindernisse kamen. Nun tauchte diese Kanone auf. Wir wussten als er im Kescher war das ist ein Schöner.
Wir rätselten und als er auf der Matte lag fielen mir die Augen aus dem Kopf
Nun kam auch der Hannes aus dem Zelt da wir ihm anscheinend zu viel Lerm machten .
Die Waage zeigte 17,50 kg an. Neuer Pb.

Ein paar Fotos geschossen und behutsam mit dem Fisch ins Wasser gegangen und ihn wieder in sein Element entlassen.
Rute wieder raus und wir durften bis in die Früh durchschlafen.
In der Früh Ruten neu ausgelegt ein bisschen drauf gefüttert und das war auch schon wieder die ganze Aktion unter Tags.
Am Abend konnten wir ein schönes Gewitter beobachten was in der Ferne sein Unwesen trieb.
Bis auf 1 Piepser bei mir und beim Daniel tat sich leider nichts mehr und so zogen wir ab vom Virgin.
Aber der Daniel und ich kommen wieder keine Frage!
PS: Danke an den Hannes der mitten in der Nacht aufgestanden ist und uns beim Wiegen geholfen hat.
Und an den Duli für die Rute.
Gruß Stefan
So Leute nun zu meinem Bericht:
Ich kam um 2 Uhr am Teich an und braute mein Tackle in Ruhe auf.
Auf Grund des Hochwassers musste ich das Pod ins Wasser stellen (auf das komme ich später noch zurück)
Nun stand alles und die Ruten waren auch schonhergerichtet und beködert.
Wenige Augenblicke später kam mein Angelpartner Daniel und wir drehten eine Runde mit dem Boot und suchten Spots.
Eine Rute legte ich auf der Seite gegenüber ab. Dieser Spot war deswegen sehr interressant weil, er steil abfiel und in ca. 2 Metern Tiefe gerade war. Es waren auf dem geraden grund ca. 2 Meter Krautfrei und nach diesen 2 Metern nur noch Kraut.
Der 2 Spot war ein Plateu welches aus 8 Meter Tiefe auf 2-3 Meter herausragte. Dieser Spot sah für mich viel versprechender aus.
Daniel legte auch eine Rute auf der Visavi Seite aus nur ca 15 meter von meinen Spot entfernt.
Und die andere auf ca. 120 Meter Entfernung auf einen 1x1 großen Krautfreien Fleck.
Nach ca. 1. Stunde loten waren wir dann fertig und brachten die Ruten raus. Dann kam auch der Hannes mit seinem Sohn und wir gesellten uns mit ihnen zur Hütte.
Um ca. 11 Uhr gingen wir dann schlafen knapp bevor mit die Augen zufielen ein sehr zaghafter Biss, raus, Rute aufgenommen und er war im Kraut. Ich entschied mich vom dem Fisch Druck zu machen doch das war ein Fehler und ich drillte nur noch Kraut an die Oberfläche.
Wieder Rute raus, ab ins Zelt und ein paar Stündchen schlafen, doch dem war nicht so und ca. 40 Minuten später ein Vollrun der extra Klasse.
(Selber Spot auf der Visavi Seite) Ich nahm die Rute auf der Fisch nahm 10 Meter Schnur und war im Kraut. Ich entschied mich nur die Schnur auf Spannnung zu halten. Endlich war es soweit, nach 200 Meter Ruderei waren wir über dem Fisch und jetzt begann der ganze Spaß. Ich pumpte den Fisch fast bis zur Oberfläche als er das Bppt nochmal 15 Meter weit am Ufer entlang zog. Ich knallte die Bremse ab diesem Zeitpunkt komplett zu, da bald einige Hindernisse kamen. Nun tauchte diese Kanone auf. Wir wussten als er im Kescher war das ist ein Schöner.
Wir rätselten und als er auf der Matte lag fielen mir die Augen aus dem Kopf
Nun kam auch der Hannes aus dem Zelt da wir ihm anscheinend zu viel Lerm machten .
Die Waage zeigte 17,50 kg an. Neuer Pb.
Ein paar Fotos geschossen und behutsam mit dem Fisch ins Wasser gegangen und ihn wieder in sein Element entlassen.
Rute wieder raus und wir durften bis in die Früh durchschlafen.
In der Früh Ruten neu ausgelegt ein bisschen drauf gefüttert und das war auch schon wieder die ganze Aktion unter Tags.
Am Abend konnten wir ein schönes Gewitter beobachten was in der Ferne sein Unwesen trieb.
Bis auf 1 Piepser bei mir und beim Daniel tat sich leider nichts mehr und so zogen wir ab vom Virgin.
Aber der Daniel und ich kommen wieder keine Frage!
PS: Danke an den Hannes der mitten in der Nacht aufgestanden ist und uns beim Wiegen geholfen hat.
Und an den Duli für die Rute.
Gruß Stefan
Dienstag, 31. August 2010
Neuer Spot, neue Kugel , genügend Durchhaltevermögen und alles war gut!
Da wir schon das ganze Jahr über Hochwasser am Virgin Lake haben, mit Hochwasser meine ich dass der Wasserstand ca.70 bis 90cm über dem Normalpegel steht, habe ich mir vorgenommen an einem sonst nicht zu befischenden Spot der jetzt ca. 70cm unter Wasser stand einen Fisch zu fangen.
Ich konzentrierte den größten Teil meiner Fischerei auf dieses Vorhaben, konnte aber am Beginn zu keinster Weise erahnen, welchen enormen Aufwand es mir abverlangen sollte.
Begonnen mit der Operation, wie ich es nennen wollte, „New District“ habe ich bereits am 03.06.2010.
An diesem besagten Tag begann ich den geheimen Spot unter Futter zu setzen. Den Beginn machte ich mit Frolic, und Halibutt Pellets in Anfangs relativ kleinen Mengen von insgesamt ca. 4kg Futter.
Mein Hintergedanke war, dass wenn keine Carps vorbeikommen würden zu fressen, was ich ja schon wirklich zur Genüge vom Virgin Lake kenne, denn da bleibt das Futter an einem wirklichen Top Platz schon gerne mal bis zu 3 Tage unberührt liegen, es sich die diversen Kleinfische ordentlich schmecken lassen würden, und ich so am nächsten Tag wieder einen sauberen Spot vorfinden würde.
Und siehe da am darauf folgenden Tag als ich wieder zum Füttern vor Ort war, hab ich den Platz genau so vorgefunden wie ich es mir erhofft hatte. Er war praktisch clean und so konnte ich wieder beruhigt füttern.
Vorerst blieb ich beim selben Futter, brachte aber gleich mal ohne jeden Genierer die doppelte Menge ein.
Genau das selbe macht ich genau 1 Woche bis zum 11. Juni. Und jedes Mal war das Futter weg.
Am 12. Juni startete ich erstmals einen Versuch und befütterte den New District wieder mit dem selben Futter aber wieder mit nur rund 4 kg.
Eine Rute legte ich mit dem Boot, beködert mit Frolic schön in der Mitte des Platzes ab.
Aber der Bissanzeiger gab die erste ganze Nacht nicht einen verdammten Ton von sich, was soll`s dachte ich mir bei der ersten Morgensonne kontrollierte ich meinen Spot.
Futter alles weg, Hakenköder liegt wo ich ihn hingelegt habe, 1 zu 0 für den Virgin Lake.
Zweite Nacht und ihr könnt es schon erahnen, 2 zu 0 für die Lacke.

So jetzt war ich mir sicher, ich muss dort einen Fisch raushauen so lange es der Wasserstand zulässt, koste es was es wolle und wenn es der einzig Fisch sein sollte, den ich dieses Jahr fangen werde.
Meine Futterstrategie begann ich zu überdenken und kam zu dem Schluss, dass ich ab jetzt Köder dazu mischen werde, die von den Kleinfischen nicht so leicht verputzt werden können.
Also machte ich folgendes. Ich fuhr ab dem 14. Juni jeden Tag nach der Arbeit ans Gewässer um zu füttern. Am Montag streute ich wieder ca. 8kg. Pellets und Frolic und dazu kamen noch ca. 2kg weiße 20er Kugeln vom Drachen. Weiß darum, weil sie super zum sehen sind und weil ich sie persönlich recht „dufte“ finde. J
Dienstag am Spot angekommen, sah ich was ich eigentlich nicht sehen wollte. Pellets und Frolic weg, Boilies da. Shit, aber so leicht geb ich nicht auf. Also wieder 8 kg. F+P rein und diesmal keine Kugeln, denn die waren ja noch da.
Dieses Spiel wiederholte sich bis zum Freitag den 18. Juni. Denn als ich am Samstag den Spot kontrollierte, waren wie von Geisterhand alle Boilies verschwunden. Super dacht ich mir, dieses Wochenende fange ich sicher einen Carp auf meinem neuen Lieblingsplatz.
Das Wochenende war vorbei und diese Lacke hat mir doch tatsächlich ein drittes Tor zum 3 zu 0 angehängt. L
OK, jetzt war ich so richtig bereit alles nur Menschenmögliche zu tun um im New District erfolgreich zu sein. Den anderen Ruten schenkt ich ab jetzt wirklich nicht mehr sehr viel Bedeutung, da ich jetzt voll auf mein Vorhaben polarisiert war.
Mein Freund sagte zu mir, dass er so was stures wie mich noch nicht gesehen hatte, und ich versicherte ihm dran zu bleiben, und wenn es das ganze Jahr dauern sollte.
Die Woche vom 21. bis 27 Juni fütterte ich jeden 2. Tag, brachte aber Boilies immer nur ein, wenn diese auch gefressen waren, und habe mir für nächste Woche zusätzlich noch ca. 20kg Tigernüsse gekocht die ich dann dazumischen wollte.
Ab Montag dem 28. war es dann so weit, die Boilies vom Samstag waren weg, und am Dienstag die vom Montag. Des passt, hab i mir dacht und haute jetzt täglich ca. 2kg. Tigers dazu.
Und was soll ich euch sagen, jeden Tag ein geleerter Futtertisch, so wie ich es wollte. Jetzt schüttete ich jeden Tag zu den Pellets Tigers und Frolic ca. 4kg Dragon Baits in den verschiedensten Geschmackrichtungen rein, und die waren so wie das restliche Futter am nächsten Tag verschwunden.
Jetzt schreiben wir den Freitag den 02. Juli und ich wollte endlich erneut mein Glück versuchen. Raus auf den Platz, mit einem vollen Futterkübel und meiner Lieblingsrute, die ich für dieses Vorheben auserkoren habe. Futter ein, Montage abgelegt und schnell noch 2 weitere Montagen ausgebracht und das Warten konnte beginnen.
Ich war mir sicher in der ersten Nacht einen Carp landen zu können, ging zeitig schlafen, da ich ja einen Run haben würde und schlief die ganze Nacht wie ein Toter. Shit es ist jetzt 06.30 und habe keinerlei Fischkontakt wahrnehmen können, das gibt’s nicht, den muss ich verschlafen haben. Also runter zum Pod und alles kontrollieren. Bam Oida, 4 zu 0, das hat gesessen.
Also raus mit dem Boot, den Platz kontrollieren. Futter alles weg, Hakenköder auch weg, was soll das denn dacht ich mir, setzte den Spot wieder unter Futter und fischt tagsüber nicht darauf.
Am Samstag Abend brachte ich nach dem Füttern die Montage erneut zum Platz, packte die Hakenköder aber in ein nicht wasserlösliches Netz ein und legte sie punktgenau im New District ab.
Um 11.30sollte das Warten ein jähes Ende nehmen. Als ich gerade beim zusammenräumen war heulte plötzlich meine Funkbox los, dass ich zuerst richtig erschrocken bin, und ich gar nicht war genommen habe auf welcher Rute der Biss kam. Beim Pod angekommen freute ich mich wie ein kleines Kind, denn es war die Rute, auf der ich mir seit sehr langer, arbeitsreicher Zeit einen Biss erhoffte.
Also Rute aufgenommen, rein ins Boot und dem Carp entgegen. Alter Schwede, meine Kopflampe gab gerade mal so viel Licht ab wie eine Grabkerze, Batterien alle.
Trotzdem, den Fisch muss ich haben, dacht ich mir und macht ca. 50 Meter vor dem Spot den E-Motor aus und drillte den Fisch sehr vorsichtig.
Ca. 10 Minuten später konnte ich erstmals die Umrisse meines Gegenübers im „Kerzenlicht“ erblicken, und brachte ihn ohne weitere Probleme über meinen Kescher.
Ein Freudenschrei verriet meinem Angelpartner, dass ich furchtbar zugeschlagen habe.
Was soll ich noch lange schreiben? 4 zu 1! Hier ist er!

Duli
http://www.carpmaster.at/
Da wir schon das ganze Jahr über Hochwasser am Virgin Lake haben, mit Hochwasser meine ich dass der Wasserstand ca.70 bis 90cm über dem Normalpegel steht, habe ich mir vorgenommen an einem sonst nicht zu befischenden Spot der jetzt ca. 70cm unter Wasser stand einen Fisch zu fangen.
Ich konzentrierte den größten Teil meiner Fischerei auf dieses Vorhaben, konnte aber am Beginn zu keinster Weise erahnen, welchen enormen Aufwand es mir abverlangen sollte.
Begonnen mit der Operation, wie ich es nennen wollte, „New District“ habe ich bereits am 03.06.2010.
An diesem besagten Tag begann ich den geheimen Spot unter Futter zu setzen. Den Beginn machte ich mit Frolic, und Halibutt Pellets in Anfangs relativ kleinen Mengen von insgesamt ca. 4kg Futter.
Mein Hintergedanke war, dass wenn keine Carps vorbeikommen würden zu fressen, was ich ja schon wirklich zur Genüge vom Virgin Lake kenne, denn da bleibt das Futter an einem wirklichen Top Platz schon gerne mal bis zu 3 Tage unberührt liegen, es sich die diversen Kleinfische ordentlich schmecken lassen würden, und ich so am nächsten Tag wieder einen sauberen Spot vorfinden würde.
Und siehe da am darauf folgenden Tag als ich wieder zum Füttern vor Ort war, hab ich den Platz genau so vorgefunden wie ich es mir erhofft hatte. Er war praktisch clean und so konnte ich wieder beruhigt füttern.
Vorerst blieb ich beim selben Futter, brachte aber gleich mal ohne jeden Genierer die doppelte Menge ein.
Genau das selbe macht ich genau 1 Woche bis zum 11. Juni. Und jedes Mal war das Futter weg.
Am 12. Juni startete ich erstmals einen Versuch und befütterte den New District wieder mit dem selben Futter aber wieder mit nur rund 4 kg.
Eine Rute legte ich mit dem Boot, beködert mit Frolic schön in der Mitte des Platzes ab.
Aber der Bissanzeiger gab die erste ganze Nacht nicht einen verdammten Ton von sich, was soll`s dachte ich mir bei der ersten Morgensonne kontrollierte ich meinen Spot.
Futter alles weg, Hakenköder liegt wo ich ihn hingelegt habe, 1 zu 0 für den Virgin Lake.
Zweite Nacht und ihr könnt es schon erahnen, 2 zu 0 für die Lacke.

So jetzt war ich mir sicher, ich muss dort einen Fisch raushauen so lange es der Wasserstand zulässt, koste es was es wolle und wenn es der einzig Fisch sein sollte, den ich dieses Jahr fangen werde.
Meine Futterstrategie begann ich zu überdenken und kam zu dem Schluss, dass ich ab jetzt Köder dazu mischen werde, die von den Kleinfischen nicht so leicht verputzt werden können.
Also machte ich folgendes. Ich fuhr ab dem 14. Juni jeden Tag nach der Arbeit ans Gewässer um zu füttern. Am Montag streute ich wieder ca. 8kg. Pellets und Frolic und dazu kamen noch ca. 2kg weiße 20er Kugeln vom Drachen. Weiß darum, weil sie super zum sehen sind und weil ich sie persönlich recht „dufte“ finde. J
Dienstag am Spot angekommen, sah ich was ich eigentlich nicht sehen wollte. Pellets und Frolic weg, Boilies da. Shit, aber so leicht geb ich nicht auf. Also wieder 8 kg. F+P rein und diesmal keine Kugeln, denn die waren ja noch da.
Dieses Spiel wiederholte sich bis zum Freitag den 18. Juni. Denn als ich am Samstag den Spot kontrollierte, waren wie von Geisterhand alle Boilies verschwunden. Super dacht ich mir, dieses Wochenende fange ich sicher einen Carp auf meinem neuen Lieblingsplatz.
Das Wochenende war vorbei und diese Lacke hat mir doch tatsächlich ein drittes Tor zum 3 zu 0 angehängt. L
OK, jetzt war ich so richtig bereit alles nur Menschenmögliche zu tun um im New District erfolgreich zu sein. Den anderen Ruten schenkt ich ab jetzt wirklich nicht mehr sehr viel Bedeutung, da ich jetzt voll auf mein Vorhaben polarisiert war.
Mein Freund sagte zu mir, dass er so was stures wie mich noch nicht gesehen hatte, und ich versicherte ihm dran zu bleiben, und wenn es das ganze Jahr dauern sollte.
Die Woche vom 21. bis 27 Juni fütterte ich jeden 2. Tag, brachte aber Boilies immer nur ein, wenn diese auch gefressen waren, und habe mir für nächste Woche zusätzlich noch ca. 20kg Tigernüsse gekocht die ich dann dazumischen wollte.
Ab Montag dem 28. war es dann so weit, die Boilies vom Samstag waren weg, und am Dienstag die vom Montag. Des passt, hab i mir dacht und haute jetzt täglich ca. 2kg. Tigers dazu.
Und was soll ich euch sagen, jeden Tag ein geleerter Futtertisch, so wie ich es wollte. Jetzt schüttete ich jeden Tag zu den Pellets Tigers und Frolic ca. 4kg Dragon Baits in den verschiedensten Geschmackrichtungen rein, und die waren so wie das restliche Futter am nächsten Tag verschwunden.
Jetzt schreiben wir den Freitag den 02. Juli und ich wollte endlich erneut mein Glück versuchen. Raus auf den Platz, mit einem vollen Futterkübel und meiner Lieblingsrute, die ich für dieses Vorheben auserkoren habe. Futter ein, Montage abgelegt und schnell noch 2 weitere Montagen ausgebracht und das Warten konnte beginnen.
Ich war mir sicher in der ersten Nacht einen Carp landen zu können, ging zeitig schlafen, da ich ja einen Run haben würde und schlief die ganze Nacht wie ein Toter. Shit es ist jetzt 06.30 und habe keinerlei Fischkontakt wahrnehmen können, das gibt’s nicht, den muss ich verschlafen haben. Also runter zum Pod und alles kontrollieren. Bam Oida, 4 zu 0, das hat gesessen.
Also raus mit dem Boot, den Platz kontrollieren. Futter alles weg, Hakenköder auch weg, was soll das denn dacht ich mir, setzte den Spot wieder unter Futter und fischt tagsüber nicht darauf.
Am Samstag Abend brachte ich nach dem Füttern die Montage erneut zum Platz, packte die Hakenköder aber in ein nicht wasserlösliches Netz ein und legte sie punktgenau im New District ab.
Um 11.30sollte das Warten ein jähes Ende nehmen. Als ich gerade beim zusammenräumen war heulte plötzlich meine Funkbox los, dass ich zuerst richtig erschrocken bin, und ich gar nicht war genommen habe auf welcher Rute der Biss kam. Beim Pod angekommen freute ich mich wie ein kleines Kind, denn es war die Rute, auf der ich mir seit sehr langer, arbeitsreicher Zeit einen Biss erhoffte.
Also Rute aufgenommen, rein ins Boot und dem Carp entgegen. Alter Schwede, meine Kopflampe gab gerade mal so viel Licht ab wie eine Grabkerze, Batterien alle.
Trotzdem, den Fisch muss ich haben, dacht ich mir und macht ca. 50 Meter vor dem Spot den E-Motor aus und drillte den Fisch sehr vorsichtig.
Ca. 10 Minuten später konnte ich erstmals die Umrisse meines Gegenübers im „Kerzenlicht“ erblicken, und brachte ihn ohne weitere Probleme über meinen Kescher.
Ein Freudenschrei verriet meinem Angelpartner, dass ich furchtbar zugeschlagen habe.
Was soll ich noch lange schreiben? 4 zu 1! Hier ist er!

Duli
http://www.carpmaster.at/
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